Momentaufnahmen eines flüchtigen Zustands

Ein Kunstprojekt zum Mitgestalten von gabi rottes

Ein halbes Jahr lang war die Künstlerin gabi rottes im Landschaftspark Mechtenberg/ Halde Rheinelbe unterwegs, um zu fotografieren, filmen und malen. Am 7.Mai um 15 Uhr übergibt sie ihr Projekt anlässlich der Ausstellung dieser Arbeiten der Öffentlichkeit, verbunden mit dem Aufruf zum Mitmachen und Mitgestalten.

panta rhei – Momentaufnahmen eines flüchtigen Zustandes

Eröffnung 7.Mai um 15 Uhr
im Rahmen der Veranstaltung 'Tür auf',
offene Ateliers und Galerien in Gelsenkirchen Ückendorf

Atelier MeerBlick Künstlersiedlung Halfmannshof
Halfmannsweg 54, Anbau
45886 Gelsenkirchen

Ausstellung: 7.Mai - 28.Mai 2022
Samstags geöffnet von 15 - 18 Uhr

Der Aufruf

Die Ausstellung im Atelier MeerBlick auf dem Halfmannshof bildet den Auftakt für die zweite Phase dieses Projektes:

Alle Besucher des Spielgebietes sind dazu aufgerufen, ihre persönlichen fotografischen Eindrücke beizusteuern.
Die Aufnahmen sollten im Spielgebiet entstanden sein und können ab 1.Mai ganz einfach auf Instagram mit dem Hashtag #pantarheinrw versehen werden. So landen sie automatisch auf der Projektwebsite.Zulässig sind nur Fotografien als Einzelbild, keine Videos, Reels oder Stories.

Alle Uploads werden von der Künstlerin kuratiert, um zu vermeiden, dass nicht geeignete oder unerwünschte Inhalte erscheinen.
Diese Phase des Kunstprojektes endet am 31.10.2022

Infos zu "panta rhei" als pdf:

#pantarheinrw

Das Spielgebiet

Das Spielgebiet erstreckt sich zwischen Halde Rheinelbe und dem Mechtenberg auf beiden Seiten der B227. Es umfasst die freien Landschaften, Felder und Streuobstwiesen im Westen sowie den Industriewald und die Halde Rheinelbe im Osten.
Im Norden stellen die Künstlersiedlung Halfmannshof und die Forststation Rheinelbe die Grenze, im Süden der Bauernhof am Mechtenberg.

Washi-Fotografie

Super 8 Film

Sumi-e Malerei

Die Künstlerin über sich und ihre Arbeit

Der Raum bildet meist den Ausgangspunkt meiner künstlerischen Arbeit. Wir bewegen uns in ihm, orientieren uns an ihm. Er ordnet unsere Wirklichkeit, denn wir verknüpfen in ihm unsere Erlebnisse mit konkreten Motiven.
Ich erschaffe Bilder, die Beziehungen zu diesem Raum knüpfen und damit die Dinge und ihre Interpretation in der Schwebe halten. Ich halte Momentaufnahmen der sich stetig verändernden Ordnungen in der Beziehung von Mensch und Raum fest, um diesen flüchtigen Zustand zu konservieren. Ich möchte das Unsichtbare und die Anmut der einfachen Dinge sichtbar machen, Innerlichkeit, das Andere, das Fremde zeigen und so auf eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen Themen hinweisen: Respekt vor unserem Umfeld und die Bewahrung unseres Lebensraums. Ich versuche, Wandel und Transformation zu reflektieren in Stille, Reduktion und Einfachheit.
Ich habe Architektur, Grafik-Design und Bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Fotografie/Medienkunst studiert. Während eines sechsmonatigen Aufenthaltes in Japan begann ich mich für die dortige Haltung zu Ästhetik in Architektur, Landschaft und Raum zu interessieren, was meine Kunst bis heute nachhaltig beeinflusst.

Förderer

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Gefördert vom BBK Bundesverband, Förderprogramm NEUSTART KULTUR
Gefördert von der Stadt Gelsenkirchen.